Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop

Zeiss Gemini DSM 982

Das Gemini DSM 982

Am Institut für Erdwissenschaften steht ein modernisiertes Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (FE-REM) der Firma Zeiss zur Verfügung, dass Auflösung im sub-Nanometerbereich (bis zu 300.000x Vergrößerungen je nach Probenbeschaffenheit) mühelos erlaubt.

Zur Generierung des Elektronenstrahls wird bei diesem Gerät eine Feldemissions-Kathode verwendet. Für die Bilderzeugung stehen 4 Detektorsysteme zur Verfügung:

Zwei SE-Detektoren: (InLens- und Kammerdetektor)

Beide Sekundärelektronendetektoren dienen zur Oberflächenabbildung im Mikron- bis sub-Nanometerbereich. Bilder können in kurzer Zeit und mit nur minimalem präparativem Aufwand aufgenommen werden.

BSE-Detektor

Der extern angebaute Rückstreuelektronendetektor (engl. backscattered electron; BSE Detektor) dient zur Abbildung des Ordnungszahlenkontrasts von Materialien innerhalb einer Probe. Diese Methode erlaubt es verschiedene Materialphasen in einer Probe schnell und einfach anhand ihrer chemischen/elementaren Zusammensetzung zu unterscheiden. Materialien die aus in Summe relativ schwereren Elementen aufgebaut sind, erscheinen heller.

CL-Detektor (ab Sommer 2021):

Im Sommer 2021 wird das FE-REM des Instituts um einen CL-Detektor erweitert. Nähere Informationen folgen.

Energiedispersive Röntgen - Mikroanalyseanlage

Das REM ist zusätzlich mit einer Energiedispersiven Röntgen Mikroanaly-seanlage kurz EDX ausgestattet. Mit diesem analytischen Zusatz lassen sich Elementverteilungsbilder erzeugen in den zu analysierenden Proben erzeugen.

Das Messprinzip ist folgendes: Bei der Wechselwirkung des zur Bilderzeugung mit der Probe genutzten Elektronenstrahls entsteht unter anderem eine für die in der Probe enthaltenen Elemente charakteristische Röntgenstrahlung. Der Detektor empfängt diese Strahlung und stellt das Signal entweder als Energiespektrum, oder als flächiges Bild mit unterschiedlichen Farben für individuelle dar. Damit lässt sich auch rasch die chemische Zusammensetzung untersuchter Proben feststellen.

Kontakt

Ass.-Prof. Dr.rer.nat. BSc MSc

Gerald Auer

Institut für Erdwissenschaften
Telefon:+43 316 380 - 5581

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.